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Fleisch- und Fischgerichte
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1 kg Rinderoberschale 20 g Speck in Streifen, 1 Wurzelwerk (Suppengrün) 1 Flasche Malzbier, 20 ml Öl zum Anbraten Knoblauch, Pfeffer, Salz Für die Beize: 0,2 Liter Wasser, 1 Lorbeerblatt, 3 Pimentkörner 1 Gemüsezwiebel, 0,1 Liter Kräuteressig, 2 Nelken Salz, 1 Becher Saure Sahne (200 g)
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Das Wasser aufkochen, den Kräuteressig mit Salz dazugeben, mit der geschälten Zwiebel sowie Lorbeerblatt, Piment und Nelken aufkochen, dann erkalten lassen. 1/2 Liter Malzbier dazugießen. Das Rindfleisch waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen, mit den Speckscheiben spicken, das FLeisch in die Essig-Bier-Beize geben und 3-4 Tage im Kühlschrank marinieren lassen. In dieser Zeit 2-3 mal wenden. Öl in der Kasserolle erhitzen, das Fleisch aus der Beize nehmen und abtupfen. Mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen und in heißem Öl ringsum kräftig anbraten, bis sich ein Bratensatz gebildet hat. Das Fleisch aus der Kasserolle nehmen, das vorbereitete geputzte Wurzelwerk in den Bratensatz geben und anrösten. Den Bratensatz mit etwas Essig-Bier-Beize ablöschen, reduzieren lassen und den Vorgang noch 2 mal wiederholen. Den Braten in den heißen Fond geben und in der Backröhre bei 180 Grad ca. 1 Stunde schmoren lassen. Etwas Schwarzbrotrinde hinzugeben, es bringt den Geschmack und sämt die Soße mit an. Den mürben Braten aus dem Ofen nehmen und zur Seite stellen. Den heißen Fond durch ein Sieb streichen, nochmals aufkochen lassen und mit saurer Sahne binden. Den Sauerbraten serviert man mit Klößen oder Knödeln sowie Rosenkohl oder Apfelrotkohl.
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Kaninchen zerlegen, waschen, trocken tupfen, mit Salz, Pfeffer und Senf von beiden Seiten einreiben. In der heißen Margarine von allen Seiten braun anbraten, dann Kümmel, zerdrückte Wacholderbeeren und Speckwürfel zugeben. Etwas Wasser auffüllen und einkochen lassen - den Vorgang mehrmals wiederholen, bis Fleisch, Zwiebeln und Speck braun sind. Danach reichlich Wasser auffüllen, die Zitronenscheiben und Brotkanten beifügen und das Kaninchen ca. 1,5 Stunden schmoren lassen. Zum Schluss die Soße durch ein Sieb gießen und mit saurer Sahne verfeinern.
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4 Schweinenackensteak 100 g Schinkenspeck, 1 mittelgroße Zwiebel 1 EL scharfer Senf, 100 g Hartkäse, 3 Eier Pfeffer, Salz, Muskat, gemahlener Kümmel
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Die Nackensteak salzen, pfeffern und in Pfanne oder Grill garen. In der Zwischenzeit den Käse fein reiben und unter die aufgeschlagenen Eier quirlen. Mit etwas Salz, Pfeffer, Muskat oder gemahlenem Kümmel würzen. Den Schinkenspeck und die Zwiebeln fein würfeln und in der Pfanne dünsten, bis alles glasig ist. Am Ende der Garzeit Senf untermischen. Die Steaks in eine Auflaufform geben, die Zwiebel-Schinken-Mischung darauf verteilen. Anschließend mit der Eiermasse gleichmäßig bedecken und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ca. 15 Minuten überbacken, bis eine goldbraune Kruste entseht. Dazu reicht man Bratkartoffeln oder Krustenbrot und frischen Salat.
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Gebackener Festtagskarpfen mit Sahne-Apfel-Meerettich
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Den geschlachteten, ausgenommenen und halbierten Karpfen von allen Schuppen befreien, die Flossen und Schwanz abtrennen. Die Karpfenhälften gründlich waschen, abtrocknen und nochmals teilen. Die 4 Karpfenportionen mit Zitronensaft beträufeln, mit einer Mischung aus Rosenpaprika und Salz würzen. Dann eine Bratpfanne mit Butter dick einfetten, die Karpfenstücke mit der Hautseite nach oben hineinlegen. Dann die restlichen 1,5 Zitronen in dicke Scheiben schneiden und gleichmäßig über die Fischstücke verteilen. Bei mittlerer Hitze ca. 50 Minuten garen,bis die Zitronenscheiben eine leichte Bräunung annehmen. Dazu reicht man Salzkartoffeln mit viel Petersilie und Apfel-Sahne-Meerettich, den man wie folgt herstellt: Die Schlagsahne festschlagen und teilen. Einen Teil mit geriebenen Äpfeln, den anderen Teil mit Meerettich verfeinern.
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Brathering
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Zutaten:
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1 kg grüne Heringe (oder Heringsfilet) 2 Eier, geriebene Semmel Salz, Pfeffer, Paprika, 1 Zitrone, Öl zum braten Für den Sud: 1 Tasse Essig, 2 Lorbeerblätter, Senfkörner, Pfeffer, Salz 4 Zwiebeln, eine Prise Zucker
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Die Heringe nimmt man aus, wäscht sie sauber, Kopf und Schwanz abschneiden und zieht die Mittelgräte. Auseinandergeklappt werden sie alsdann gepfeffert, gesalzen und mit Zitrone beträufelt, und eine Weile ziehen lassen. Nun bereitet man 3 Teller vor, jeweils mit Mehl, den geschlagenen Eiern und geriebener Semmel. Man zieht die Heringe erst durch Mehl, durch Ei und dann durch die geriebene Semmel. Dann werden sie in Öl sehr braun gebraten und in eine Schüssel geschichtet. Die Zwiebel in Ringe schneiden und zwischen den Fisch legen. In einem Topf wird sehr kräftiges Essigwasser mit einer Prise Zucker und den Gewürzen gekocht und siedend über die Heringe gegossen. Einen Tag müssen sie ziehen...dann ist der Brathering besonders lecker!
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Die Forellen kocht man in Salzwasser mit etwas Essig ab, nimmt sie heraus und läßt sie abtropfen. Unterdessen schält und schneidet man die Äpfel, läßt sie in Wein mit etwas Zucker und Zimt weichkochen, schlägt sie durch ein Sieb und würzt sie mit Zitronenschale und Muskat. Alsdann gießt man dieses über die Forellen und läßt alles mit einem Stückchen Butter aufkochen.
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